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Meerschweinchen
Das Meerschweinchen (Caviidae) ist ein vor allem in Südamerika
vorkommendes Nagetier. Es ernährt sich ausschließlich pflanzlich
und kommt, außer in Regenwaldgebieten, in fast jeder Region vor.
In unterirdischen Bauen suchen die vorwiegend in Gruppen zusammen
lebenden Meerscheinchen Schutz vor Fressfeinden. Die einzelnen
Unterfamilien dieser Tiere haben sehr verschiedene Merkmale.
Während ein Zwergmeerscheinchen etwa ungefähr 100 Gramm Gewicht
erreicht, kann ein Capybara beziehungsweise Wasserschwein bis zu
80 Kilogramm schwer werden. Mit bis zu 130 Zentimetern
Kopfrumpflänge ist das Capybara das größte noch existierende
Nagetier der Welt. Insgesamt gibt es drei Unterkategorien der
Meerschweinchen: die eigentlichen Meerschweinchen, die Pampashasen
und die Hydrochoerinae. Die zu den Pampashasen zählenden Tiere
sind, im Gegensatz zu ihren Verwandten, eher mit langen Beinen und
auffälligeren Ohren ausgestattet. Was einen Vergleich mit den
Hasen durchaus erklären kann.
Zu den eigentlichen Meerschweinchen zählt unter anderem das als
Haustier sehr beliebte Hausmeerschweinchen. Im 16. Jahrhundert
wurde es mittels der Seefahrt nach Europa und Nordamerika
gebracht. Hier stammt auch eine der möglichen Erklärungen zum
Namen der Tiere her, da es über das Meer mitgebracht wurde und
sein charakteristisches Quiek-Geräusch dem eines Schweins ähnelt.
Bis heute werden Meerschweinchen in Südamerika als Nahrung und
auch für verschiedene Rituale verwendet.

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